Mosambik vernichtet über 1,3 Tonnen Fentanyl

Die Nationale Kriminalpolizei Mosambiks, SERNIC, hat am Dienstag in einem kontrollierten Akt über 1,3 Tonnen des hochpotenten synthetischen Opioids Fentanyl vernichtet. Die Verbrennung fand auf der Deponie von Moamba in der Provinz Maputo statt, südlich der Hauptstadt. Begleitet wurde die Aktion durch Vertreter der Strafverfolgungsbehörden und Sicherheitskräfte, die die sichere Entsorgung der beschlagnahmten Drogen sicherstellten.

Fentanyl gilt als eines der gefährlichsten Opioidpräparate weltweit, mit einer Wirkstoffpotenz, die das Hundertfache von Heroin übersteigt. Schon geringste Mengen können tödlich sein. Die Menge von mehr als einer Tonne deutet auf organisierte Drogenkriminalität hin, möglicherweise im Zusammenhang mit internationalen Schmuggelrouten, die durch Ostafrika verlaufen. SERNIC gab zudem bekannt, dass neben dem Fentanyl auch eine ungenannte Menge chemischer Vorläufersubstanzen vernichtet wurde, die zur Herstellung weiterer Drogen hätten verwendet werden können.

Die Aktion unterstreicht die zunehmende Rolle Mosambiks im Kampf gegen den globalen Drogenhandel. In den letzten Jahren hat das Land verstärkt Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Drogenimporte ergriffen, insbesondere entlang seiner langen Küstenlinie, die anfällig für Schmuggel ist. Die Vernichtung der Drogen wurde als Zeichen der Entschlossenheit der Regierung verstanden, die nationale Sicherheit zu stärken und internationale Kooperation im Bereich der Drogenbekämpfung zu fördern.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa