Nach tagelangen Unwettern beginnen sich die Bedingungen auf Neuseelands Nordinsel zu entspannen. Der tropische Zyklon Vaianu, der seit Freitag für schwere Winde und sintflutartige Regenfälle sorgte, zieht allmählich weiter. Die neuseeländische Wetterbehörde hat inzwischen alle roten Warnungen sowie die meisten orangefarbenen Warnungen aufgehoben.
Zuvor hatten die Behörden die Bevölkerung in betroffenen Gebieten zu Vorsichtsmaßnahmen aufgefordert. Besonders betroffen waren Küstenregionen, wo Sturmböen und hohe Wellen zu Überschwemmungen führten. Der Zyklon verursachte vereinzelt Stromausfälle und behinderte den Verkehr, größere Schäden blieben jedoch aus.
Meteorologen betonen, dass solche Wetterphänomene im Zuge des Klimawandels häufiger und intensiver werden könnten. Die neuseeländische Regierung arbeitet derzeit an einem aktualisierten Katastrophenschutzplan für extreme Wetterereignisse.
Quellen: Asia Pacific Report