In Ägypten nehmen die Maßnahmen gegen sudanesische Flüchtlinge besorgniserregende Ausmaße an. Ein Beispiel hierfür ist der Fall von Mohammed Al-Mahdi, der im März von der ägyptischen Polizei in seinem Geschäft im Badr-Viertel von Kairo festgenommen wurde. Seine Frau wartete wochenlang vergeblich auf Neuigkeiten über seinen Verbleib, was die angespannte Lage der sudanesischen Flüchtlinge in Ägypten verdeutlicht.
Die Repression gegen diese Gruppe zeigt, wie Flüchtlinge in Ägypten oft in einer rechtlichen Grauzone leben, in der sie vor Diskriminierung und Verhaftungen nicht geschützt sind. Berichten zufolge haben viele sudanesische Flüchtlinge Angst, sich zu melden oder ihre Rechte einzufordern, aus Angst vor Repressalien durch die Behörden.
Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Situation mit Besorgnis, und Menschenrechtsorganisationen fordern Ägypten auf, die Rechte der Flüchtlinge zu respektieren und sicherzustellen, dass sie Zugang zu rechtlichem Beistand und Schutz erhalten.
Quellen: AllAfrica – North Africa, AllAfrica – Egypt