Äthiopien: TPLF weist EU-Kritik zurück und warnt vor Konfliktrisiko

Die Tigray People’s Liberation Front (TPLF) hat am Sonntag die jüngsten Vorwürfe der Europäischen Union zurückgewiesen, wonach sie das Friedensabkommen von 2022 gefährden würde. In einer offiziellen Erklärung beschuldigte die TPLF die äthiopische Bundesregierung, das Abkommen zu verletzen und damit die Stabilität in der Region zu gefährden.

Die TPLF warnte, dass die Situation in Tigray zunehmend angespannt sei und das Risiko eines erneuten Konflikts wachse. Die Partei forderte die internationale Gemeinschaft auf, die äthiopische Regierung zur Einhaltung des Friedensabkommens zu drängen, um eine erneute Eskalation der Gewalt zu verhindern. Die Spannungen zwischen der TPLF und der Bundesregierung waren seit dem Ende des bewaffneten Konflikts in Tigray im Jahr 2022 immer wieder ein Thema.

Die EU hatte die TPLF in der Vergangenheit für ihre Rolle im Konflikt kritisiert und betont, dass alle Parteien an der friedlichen Lösung der Konflikte in Äthiopien mitarbeiten müssten. Die TPLF sieht sich jedoch als Opfer von ungerechtfertigten Angriffen und fordert die Einhaltung ihrer Rechte und die Wahrung des Friedens in der Region.

Quellen: AllAfrica – Ethiopia, AllAfrica – East Africa