Nur wenige Wochen nach dem Abschluss ihrer Weltmeisterschaftskampagne hat die algerische Fußballnationalmannschaft einen personellen Neustart vollzogen. Der algerische Fußballverband (FAF) und Cheftrainer Vladimir Petković haben ihre Zusammenarbeit „im gegenseitigen Einvernehmen“ beendet, wie offiziell mitgeteilt wurde. Die Entscheidung markiert das Ende einer Ära, die geprägt war von sportlicher Stabilität, aber auch von kritischen Leistungsschwankungen auf höchster Ebene.
Petković, der Schweizer Coach mit serbischen Wurzeln, übernahm das Team 2022 und führte Algerien zunächst erfolgreich durch die Qualifikation zur Afrika-Cup-Endrunde sowie zur Weltmeisterschaft 2026. Während der Gruppenphase der WM blieb die Mannschaft jedoch hinter Erwartungen zurück und schied frühzeitig aus. Dieser Verlauf dürfte eine Rolle bei der Entscheidung gespielt haben, den Kurs neu auszurichten und frischen Impulsen Raum zu geben.
Der Verband kündigte an, in Kürze die Vorstellung eines neuen Trainers bekanntzugeben. Gleichzeitig betonte er seine Zufriedenheit mit Petković’ langfristigem Engagement und dankte ihm für seinen Einsatz. Nun gilt die volle Aufmerksamkeit der Vorbereitung auf den nächsten Afrika-Cup sowie der Qualifikation für zukünftige internationale Turniere. Mit dem Ausstieg aus der Petković-Ära startet Algerien ein neues Kapitel im internationalen Fußballsport.
Quellen: Africanews EN