Angelina Jolie hat während ihres jüngsten Besuchs in Ruanda die Resilienz von Frauen, die den Völkermord an den Tutsi im Jahr 1994 überlebt haben, öffentlich hervorgehoben. Die humanitäre Botschafterin und Schauspielerin besuchte eine landwirtschaftliche Genossenschaft im Sektor Gikomero im Distrikt Gasabo, wo Überlebende gemeinsam landwirtschaftliche Projekte betreiben und so ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit stärken.
Jolie beschrieb das Erlebnis als „tief inspirierend“ und betonte die bemerkenswerte Kraft, die die Frauen trotz der traumatischen Vergangenheit zeigen. „Ihr Mut und ihre Entschlossenheit, nicht nur zu überleben, sondern auch eine bessere Zukunft aufzubauen, ist außergewöhnlich“, so Jolie nach dem Besuch. Die Genossenschaft in Gikomero fungiert als Modellprojekt für Empowerment und psychosoziale Unterstützung, das von lokalen und internationalen Organisationen unterstützt wird.
Der Völkermord an den Tutsi 1994 forderte über 800.000 Tote innerhalb weniger Wochen. Seitdem hat Ruanda große Anstrengungen unternommen, um Versöhnung und wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben, wobei die Rolle von Frauen in der Gesellschaft entscheidend ist. Jolies Engagement unterstreicht erneut die globale Aufmerksamkeit für die Fortschritte und Herausforderungen des Landes.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Central Africa