Angola ist aktiv in die laufenden Bemühungen der Südlichen Afrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC) zur Harmonisierung von Bildungs- und Berufsqualifikationen eingebunden. Eine Delegation des Nationalen Qualifikationsinstituts (INQ) nimmt seit Dienstag in Lusaka, Sambia, an der dritten Sitzung der technischen Arbeitsgruppe zur Überprüfung des SADC-Qualifikationsrahmens (SADCQF) teil.
Das Treffen zielt darauf ab, ein einheitliches System für die Anerkennung von Qualifikationen in der gesamten Region zu schaffen. Dadurch sollen die Mobilität von Arbeitskräften, der Zugang zu Bildung und die wirtschaftliche Integration innerhalb der SADC-Staaten verbessert werden. Die Teilnahme Angolas unterstreicht das Engagement des Landes für eine stärkere Zusammenarbeit im Bildungs- und Berufsbereich.
Die Delegation aus Luanda arbeitet eng mit Experten aus anderen Mitgliedstaaten zusammen, um bestehende Rahmenbedingungen zu analysieren und Vorschläge für eine modernisierte, zukunftsfähige Qualifikationsstruktur vorzulegen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Anpassung an globale Anforderungen sowie der Förderung von Berufsbildung und lebenslangem Lernen.
Die Sitzung in Lusaka ist Teil eines längerfristigen Prozesses, der darauf abzielt, die regionale Wettbewerbsfähigkeit durch standardisierte und transparente Qualifikationsnachweise zu stärken. Angola sieht darin eine wichtige Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung und die Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt.
Quellen: AllAfrica – Central Africa