In Lusaka, der Hauptstadt Sambias, findet derzeit das dritte Treffen der technischen Arbeitsgruppe zur Überarbeitung des Southern African Development Community Qualifications Framework (SADCQF) statt. Wie AllAfrica berichtet, nimmt eine Delegation des Angolanischen Nationalen Qualifikationsinstituts (INQ) an den Beratungen teil, die seit Dienstag andauern. Ziel des SADCQF ist es, Bildungs- und Berufsabschlüsse in der südlichen afrikanischen Region besser vergleichbar und anerkennbar zu machen.
Die Zusammenarbeit im Bildungsbereich gewinnt innerhalb der SADC zunehmend an Bedeutung, um Mobilität von Arbeitskräften und Studierenden zu fördern. Die Harmonisierung von Qualifikationen soll dazu beitragen, Barrieren im regionalen Arbeitsmarkt abzubauen und die wirtschaftliche Integration zu stärken. Die Beratungen in Lusaka sind Teil eines längerfristigen Prozesses, der bis 2027 abgeschlossen sein soll.
Lusaka als regionaler Kooperationsstandort
Die Wahl Lusakas als Tagungsort unterstreicht die Rolle Sambias als zentraler Akteur in der regionalen Zusammenarbeit. Die Teilnahme von Angola, das geografisch am westlichen Rand der SADC liegt, zeigt das breite Engagement für ein einheitliches Qualifikationssystem. Experten sehen in der Reform einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Beschäftigungschancen junger Menschen in der gesamten Region.
Quellen: AllAfrica – Central Africa