In Liberia sind die Stimmen der Anwohner lauter geworden, die sich gegen die Umweltverschmutzung durch Goldabbau wehren. Insbesondere in der Gemeinde Jikandor, nördlich der Hauptstadt Monrovia, machen die Bewohner auf die negativen Auswirkungen der Aktivitäten der Bea Mountain Mining Corporation aufmerksam. Diese beschuldigen das Unternehmen, durch ungenannte Verschüttungen in Flüsse und Böden massive Kontaminationen verursacht zu haben.
Die Sorgen der Anwohner betreffen nicht nur die Umwelt, sondern auch die Gesundheit der Bevölkerung. Wasser, das zuvor als Trinkwasser genutzt wurde, sei nun verunreinigt und gefährde die Lebensgrundlage der Menschen, die auf Fischerei und Landwirtschaft angewiesen sind. Die Vorwürfe richten sich insbesondere gegen die unzureichende Transparenz und die Nichteinhaltung von Umweltstandards durch die Bergbaugesellschaft.
In Reaktion auf die Bedenken haben sich lokale Gemeinschaften und Umweltaktivisten zusammengeschlossen, um gegen die Praktiken des Unternehmens zu protestieren und auf die Notwendigkeit einer stärkeren Regulierung des Bergbaus in Liberia hinzuweisen. Die Regierung steht unter Druck, Maßnahmen zu ergreifen, um die Umwelt zu schützen und die Rechte der betroffenen Gemeinden zu wahren.
Quellen: France 24