Ein Gericht in Burundi hat am Montag die Journalistin Sandra Muhoza nach fast zwei Jahren Haft teilweise freigesprochen. Muhoza war im Jahr 2024 festgenommen worden und seitdem inhaftiert. Der Fall hatte international für Aufsehen gesorgt und Kritik an der Pressefreiheit in Burundi ausgelöst.
Laut dem Urteil des Gerichts wurden einige der Anklagepunkte gegen Muhoza fallengelassen, während andere aufrechterhalten wurden. Die genauen Details des Urteils wurden nicht bekannt gegeben. Menschenrechtsorganisationen haben die Entscheidung begrüßt, fordern jedoch eine vollständige Freilassung und die Einstellung aller Verfahren gegen die Journalistin.
Burundi steht seit Jahren in der Kritik wegen seiner Behandlung von Journalisten und Oppositionellen. Die Regierung wird beschuldigt, die Pressefreiheit einzuschränken und unabhängige Medien zu unterdrücken. Der Fall Muhoza gilt als weiteres Beispiel für die schwierige Lage der Medien im Land.
Quellen: Africanews EN