Busunglück in Uganda: Mindestens 21 Tote, darunter 20 Kinder

Bei einem schweren Verkehrsunfall im Osten Ugandas sind am Freitag mindestens 21 Menschen getötet worden, darunter 20 Kinder. Wie die Polizei mitteilte, war der Bus, der Schüler:innen von einer Schulveranstaltung nach Hause brachte, bei dem Unfall in der Region Tororo beteiligt. Die genaue Unfallursache ist derzeit noch unbekannt und wird untersucht.

Das Unglück hat landesweite Bestürzung ausgelöst und erneut die Debatte über die mangelnde Verkehrssicherheit im Land entfacht. Nur wenige Stunden nach dem Unfall forderte das Bus Drivers Advocacy Forum Uganda (BDAFU) dringende Reformen, um die Sicherheit auf Ugandas Straßen zu erhöhen. Die Organisation verweist auf wiederholte Vorfälle und fordert bessere Kontrollen, strengere Lizenzvergaben und den Einsatz moderner Fahrzeugtechnik.

Die Behörden haben bereits mit den Rettungs- und Ermittlungsmaßnahmen begonnen. Trauer und Fassungslosigkeit breiten sich unter Angehörigen und in den betroffenen Gemeinden aus. Die Regierung kündigte an, die Hintergründe des Unfalls aufzuklären und Maßnahmen zur Verhinderung zukünftiger Tragödien zu prüfen.

Quellen: RFI, Nile Post