Die Auswirkungen des lange andauernden Krieges auf die Landwirtschaft in Angola

Ostangola, insbesondere die Hochlandregionen der Provinz Moxico, ist reich an Biodiversität, Kultur und Geschichte, bleibt jedoch oft isoliert und wenig erforscht. Eine neue Untersuchung zeigt, wie der lange Bürgerkrieg, der nach der Unabhängigkeit von Portugal im Jahr 1975 begann und 27 Jahre andauerte, die landwirtschaftlichen Praktiken in dieser Region nachhaltig verändert hat.

Die Analyse verdeutlicht, dass die Art und Weise, wie Landwirte Feuer in der Landwirtschaft einsetzen, tiefgreifende Veränderungen erfahren hat. Diese Veränderungen sind nicht nur eine Reaktion auf die politischen und sozialen Umwälzungen, sondern auch ein Versuch, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen und die Biodiversität zu erhalten. Die Nutzung von Feuer, die traditionell zur Pflege der Felder und zur Jagd eingesetzt wurde, hat sich in ihrer Funktionalität gewandelt und wird nun auch zur Bekämpfung von Unkraut und Schädlingen eingesetzt.

Diese Entwicklungen sind von entscheidender Bedeutung, um die Herausforderungen der Nahrungsmittelproduktion und die Erhaltung der natürlichen Ressourcen in Angola zu bewältigen. Die Studie fordert eine verstärkte Unterstützung für nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken, um die Resilienz der Landwirte in dieser von Konflikten geprägten Region zu stärken.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Central Africa