Die pakistanische Botschafterin in Dschibuti, Aqsa Nawaz, hat am Montag mit hohen somalischen Diplomaten über die Stärkung der Sicherheitszusammenarbeit im Horn von Afrika beraten. Bei dem Treffen im diplomatischen Zentrum der Hafenstadt kamen Nawaz, Somalias Botschafter Ahmed Abdullahi und Ahmed Khayre – Konsul für politische Angelegenheiten und IGAD-Beauftragter – zusammen, um Wege zu einer engeren bilateralen und regionalen Kooperation aufzuzeigen.
Im Fokus der Gespräche standen die gemeinsamen Herausforderungen in der Region, darunter Terrorismus, Piraterie und instabile politische Verhältnisse in Nachbarländern. Dschibuti, aufgrund seiner strategischen Lage am Roten Meer ein zentraler Akteur im regionalen Sicherheitsgefüge, beherbergt zahlreiche ausländische Militärstützpunkte und fungiert als diplomatischer Knotenpunkt für multilaterale Initiativen. Die Beteiligung von Khayre unterstreicht zudem die Bedeutung der Intergovernmental Authority on Development (IGAD) bei der Koordination regionaler Sicherheitsstrategien.
Die Gesprächspartner betonten die Notwendigkeit, den Austausch von Sicherheitsinformationen zu intensivieren und gemeinsame Ausbildungsprogramme sowie Kapazitätsaufbau-Maßnahmen zu fördern. Pakistan, das über langjährige Erfahrungen in internationalen Friedensmissionen und militärischer Zusammenarbeit verfügt, könnte hier eine unterstützende Rolle übernehmen. Auch die Rolle von Dschibuti als Vermittlerin und Gastgeberin diplomatischer Dialoge wurde gewürdigt.
Das Treffen unterstreicht die wachsende Bedeutung Dschibutis als diplomatischer Drehscheibe im Ostafrikanischen Raum. Angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen im Roten Meer und dem Golf von Aden gewinnen solche Konsultationen an strategischer Relevanz – nicht nur für die beteiligten Länder, sondern auch für die Stabilität der gesamten Region.
Quellen: AllAfrica – East Africa