Die anhaltende Dürre in Ost-Tigray setzt der Irob-Minderheit schwer zu. Aufgrund des zunehmenden Niederschlagsmangels geraten die ohnehin prekären Lebensbedingungen der Gemeinschaft weiter unter Druck. Lokale Behörden berichten von einer sich verschärfenden humanitären Lage, die durch das Ausbleiben saisonaler Regenfälle verursacht wird.
Die Irob, eine ethnische Minderheit im äußersten Osten der Tigray-Region, sind stark auf kleinbäuerliche Landwirtschaft und Viehzucht angewiesen. Die anhaltende Trockenheit hat bereits zu Wasserknappheit und Verlust von Weideflächen geführt. Experten befürchten, dass ohne dringende Hilfsmaßnahmen umfangreiches Viehsterben eintreten könnte – ein verheerender Schlag für eine Gemeinschaft, deren Einkommen und Ernährung maßgeblich von ihren Tieren abhängt.
Laut Warnungen lokaler Amtsträger steigt zudem die Gefahr von Krankheitsausbrüchen und Unterernährung, insbesondere unter Kindern und älteren Menschen. Die Region leidet noch immer unter den Folgen des mehrjährigen Konflikts in Tigray, wodurch Infrastruktur und Gesundheitssystem geschwächt sind. Internationale Hilfsorganisationen werden dringend benötigt, um Nahrungsmittel, Trinkwasser und medizinische Versorgung bereitzustellen.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Ethiopia