Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo: EU fordert Waffenstillstand

Die Europäische Union hat angesichts des aktuellen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) einen sofortigen Waffenstillstand zwischen der DR Kongo und Ruanda gefordert. Der Krisenmanagement-Kommissar der EU, Janez Lenarčič, erklärte, dass die Notwendigkeit für Frieden und Stabilität in der Region dringlicher denn je geworden sei.

Der Ebola-Ausbruch, der sowohl die DR Kongo als auch Uganda betrifft, hat bis jetzt zu 61 Todesfällen und 359 bestätigten Fällen geführt. Die Bundibugyo-Variante des Virus weist eine hohe Sterblichkeitsrate von 30 bis 50 Prozent auf. Die anhaltende Gewalt in der Region erschwert die humanitäre Hilfe und die Bemühungen, die Epidemie einzudämmen.

Der EU-Kommissar betonte die Dringlichkeit einer politischen Lösung und appellierte an die Konfliktparteien, die Kämpfe zu stoppen, um humanitäre Hilfe zu ermöglichen und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Diese Forderung wird von verschiedenen internationalen Organisationen unterstützt, die sich um die Bekämpfung der Ebola-Epidemie kümmern.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – Central Africa