Eritreische Flüchtlinge in Sudan kämpfen für Bildung trotz Krieg

Für viele eritreische Flüchtlinge in Sudan bedeutet der Krieg nicht nur Vertreibung, sondern auch den Bruch lebenslanger Träume – besonders im Bildungsbereich. Sarah Tekhlu, eine eritreische Studentin, musste bereits zweimal innerhalb Sudans umsiedeln: zuerst von Khartoum nach Madani, dann weiter nach Port Sudan, während der Krieg ihr Umfeld zerstörte.

Die ständige Flucht machte es ihr fast unmöglich, ihr Studium fortzusetzen. „Hochschulbildung war ein Luxus, den ich mir nicht mehr leisten konnte“, gestand sie gegenüber UN News. Doch dank lokaler und internationaler Unterstützung konnte sie schließlich wieder Zugang zu Bildungsangeboten erhalten – ein Prozess, der ihr neue Hoffnung gab.

Geschichten wie die von Sarah zeigen, wie stark der Wille junger Eritreer ist, trotz widrigster Umstände an ihrer Zukunft zu arbeiten. Inmitten von Krieg, Vertreibung und Unsicherheit halten sie an Bildung fest – als Symbol des Widerstands und der Hoffnung.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa