Die spanische Nachrichtenagentur berichtet, dass die ersten ghanaischen Bürger, die in Südafrika leben, aufgrund der jüngsten Anti-Einwanderungsproteste in dem Land zurückgeführt werden sollen. Diese Proteste, die von Teilen der Bevölkerung organisiert wurden, richteten sich gegen illegale Einwanderung und haben die Ängste vor einer Wiederbelebung von fremdenfeindlicher Gewalt geschürt.
Die ghanaische Regierung hat angekündigt, sich um die Rückführung ihrer Staatsbürger zu kümmern, um deren Sicherheit zu gewährleisten. In Südafrika sind in der Vergangenheit immer wieder gewaltsame Übergriffe auf Ausländer dokumentiert worden, was zu internationaler Besorgnis führt.
Die genauen Zahlen der zu repatriierenden Bürger und der Zeitpunkt der Rückführung sind derzeit noch unklar. Dennoch zeigt die Situation die anhaltenden Spannungen in Südafrika im Umgang mit Migranten und die damit verbundenen Herausforderungen für die betroffenen Länder.
Quellen: BBC News