Feuer zerstört Dutzende Geschäfte am Bakara-Markt in Mogadishu

Ein verheerender Brand hat am Dienstag weite Bereiche des Bakara-Marktes in Mogadishu, einem der größten und belebtesten Märkte Ostafrikas, in Schutt und Asche gelegt. Augenzeugen berichteten von einer sich rasch ausbreitenden Feuersbrunst in der Nähe der Cabdalla-Shideeye-Kreuzung, die innerhalb kürzester Zeit mehrere Reihen von Geschäften erfasste. Die Flammen fraßen sich durch dicht besiedelte Verkaufsbereiche, wobei zahlreiche Händler ihre gesamte Ware, Ladenstände und Einnahmequellen verloren.

Die genaue Ursache des Feuers ist bislang unklar. Die Feuerwehrkräfte kämpften stundenlang gegen die Flammen, wurden jedoch durch enge Gassen und unzureichende Hydrantensysteme behindert. Es gibt keine Berichte über Verletzte oder Todesopfer, doch die wirtschaftlichen Folgen für die betroffenen Händler könnten langfristig schwerwiegend sein. Der Bakara-Markt gilt nicht nur als Handelszentrum, sondern auch als sensibler Bereich, in dem Sicherheitsvorfälle und Brände aufgrund der dichten Bebauung und informellen Infrastruktur immer wieder zu erheblichen Schäden führen.

Die lokalen Behörden kündigten an, eine Untersuchung zur Brandursache einzuleiten. Bisherige Analysen deuten jedoch auf technische Defekte oder fahrlässigen Umgang mit Stromleitungen hin – häufige Ursachen für Brände in informellen Marktstrukturen. Hilfsorganisationen und Nachbarschaftsnetzwerke begannen bereits mit der Sammlung von Spenden, um den betroffenen Familien kurzfristig unter die Arme zu greifen.

Quellen: Radio Dalsan