Im Rahmen eines bedeutenden Schrittes zur Wiederherstellung der finanziellen Integrität hat der gambische Präsident Adama Barrow erklärt, dass er bereit sei, alle notwendigen rechtlichen Schritte zu unternehmen, um verlorene öffentliche Mittel zurückzuholen. Diese Ankündigung erfolgt nach Erhalt des mit Spannung erwarteten Berichts der Kommission für lokale Regierungsangelegenheiten (LGCI), der die Ergebnisse dreijähriger Anhörungen zusammenfasst.
Barrow betonte, dass er die Empfehlungen des Berichts ernst nehmen werde und gegebenenfalls rechtliche Schritte gegen die betroffenen lokalen Regierungsräte einleiten werde. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Verwaltung der öffentlichen Mittel zu stärken und die Verantwortlichkeit auf lokaler Ebene zu fördern.
Die LGCI hatte in den vergangenen Jahren umfangreiche Untersuchungen zu Korruption und Misswirtschaft in den lokalen Regierungen Gambias durchgeführt. Der Präsident hofft, dass die Umsetzung der Empfehlungen dazu beitragen wird, die Missstände zu beheben und die öffentliche Verwaltung in Gambia zu reformieren.
Quellen: AllAfrica