Der Generalstaatsanwalt der Republik Angola, Pedro Mendes de Carvalho, hat am Dienstag in Luanda die systematische Förderung von Fachkräften als zentrale Säule für die Stärkung staatlicher Institutionen betont. Bei einer Veranstaltung in der Hauptstadt unterstrich er, dass die Wertschätzung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der Grundlage von Erfahrung, technischer Kompetenz, Leistung und Engagement im öffentlichen Dienst entscheidend für die Effizienz und Glaubwürdigkeit staatlicher Organe sei.
Mendes de Carvalho verwies darauf, dass eine nachhaltige institutionelle Entwicklung nur durch qualifizierte und motivierte Fachkräfte erreicht werden könne. „Die Stärke einer Institution spiegelt sich in der Qualität ihres Personals wider“, erklärte er. Die Ansprache erfolgte im Kontext laufender Reformbemühungen im Justiz- und Verwaltungsbereich, die auf eine professionalisierte und transparente öffentliche Verwaltung abzielen.
Die Aussage des Generalstaatsanwalts unterstreicht den Fokus der Regierung auf langfristige Kapazitätsentwicklung im öffentlichen Sektor. Gleichzeitig wird damit ein Signal an Behördenmitarbeiter gesendet, dass Engagement und fachliche Qualifikation Anerkennung finden. Die Stärkung institutioneller Strukturen bleibt ein zentrales Thema in der aktuellen politischen Agenda Angolas, insbesondere im Hinblick auf Rechtsstaatlichkeit und Verwaltungseffizienz.
Quellen: AllAfrica – Central Africa