Ghana hat am Mittwoch ein freiwilliges Rückführungsprogramm für seine Bürger gestartet, die aufgrund der zunehmenden xenophoben Spannungen in Südafrika ausreisen möchten. Die erste Gruppe von etwa 300 Ghanaern hat den internationalen Flughafen OR Tambo in Johannesburg verlassen und wird in ihr Heimatland zurückkehren.
Die Entscheidung zur Rückführung wurde aufgrund der besorgniserregenden Berichte über Angriffe auf Ausländer in Südafrika getroffen. In den letzten Wochen gab es einen Anstieg der xenophoben Vorfälle, die insbesondere Migranten aus anderen afrikanischen Ländern betroffen haben. Ghanaische Behörden haben die Sicherheit ihrer Bürger im Ausland als oberste Priorität erklärt.
Der ghanaische Außenminister betonte die Bedeutung der Rückkehr für die betroffenen Staatsbürger und erklärte, dass das Land alles tun werde, um ihnen zu helfen. Die Repatriierung erfolgt in Kooperation mit der südafrikanischen Regierung, die die Rückkehr der Ghanaer unterstützt.
Diese Maßnahme wird als notwendig erachtet, um den Bürgern in einer zunehmend feindlichen Umgebung Schutz zu bieten und gleichzeitig die diplomatischen Beziehungen zwischen Ghana und Südafrika zu wahren.
Quellen: Africanews, Al Jazeera