Rund 300 Ghanaians sind am Mittwoch in Accra angekommen, nachdem sie aus Südafrika evakuiert wurden. Die Rückkehr erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender anti-immigrantischer Spannungen und der Angst vor fremdenfeindlicher Gewalt, die viele Ghanaians dazu veranlasste, ihr Leben in Südafrika zu überdenken.
Von den 300 zurückgekehrten Ghanaians waren jedoch nur zehn Personen legal in Südafrika, während der Großteil ohne gültige Papiere oder mit abgelaufenen Visa eingereist war. Diejenigen, die ihre Visa überschritten hatten, sehen sich möglicherweise einem Einreiseverbot nach Südafrika gegenüber, da dies gemäß dem Einwanderungsgesetz des Landes geregelt ist. Eine zweite Rückholaktion ist für Sonntag geplant, weitere Informationen dazu sollen am Samstag veröffentlicht werden.
Die Situation verdeutlicht die Herausforderungen und rechtlichen Unsicherheiten, mit denen Migranten in Südafrika konfrontiert sind. Die ghanaische Regierung hat die Rückkehr ihrer Bürger aktiv unterstützt, um deren Sicherheit zu gewährleisten.
Quellen: Al Jazeera English, AllAfrica – West Africa