Das Parlament von Ghana hat am Freitag das „Human Sexual Rights and Family Values Bill, 2025“, das weitgehend als Anti-LGBTQ+-Gesetz bekannt ist, verabschiedet. Dieses neue Gesetz ist Teil einer wachsenden Reihe von Maßnahmen, die die Rechte von LGBTQ+-Personen in Ghana erheblich einschränken.
Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen wird das Gesetz als das repressivste seiner Art in Afrika angesehen und könnte gravierende Folgen für die LGBTQ+-Gemeinschaft im Land haben. Kritiker befürchten, dass die Verabschiedung des Gesetzes zu einer weiteren Stigmatisierung und Diskriminierung von LGBTQ+-Personen führen wird, die bereits unter erheblichen gesellschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen leiden.
Das Gesetz wartet nun auf die Unterschrift von Präsident John Mahama, der in der Vergangenheit eine kritische Haltung gegenüber den Rechten von LGBTQ+-Personen eingenommen hat. Die Debatte um das Gesetz hat nicht nur im Land selbst, sondern auch international für Aufsehen gesorgt, da viele Länder und Menschenrechtsorganisationen gegen die Gesetzgebung protestieren.
Die Zustimmung des Parlaments zu diesem Gesetz wird als Rückschritt für die Menschenrechte in Ghana angesehen und könnte das Land weiter isolieren, während es sich um Investitionen und internationale Beziehungen bemüht.
Quellen: AllAfrica – Latest, Ghanaian Times