Das ghanaische Militär hat offiziell mit der Rekultivierung des Lafa-Wasserretentionsbeckens in Mallam begonnen, um die chronischen Überschwemmungsprobleme in den dicht besiedelten Gebieten Mallam, Weija und Dansoman zu bekämpfen. Die Arbeiten sind Teil einer breiter angelegten Initiative der Regierung, die darauf abzielt, die Resilienz urbaner Infrastrukturen gegenüber jährlich wiederkehrenden Starkregenereignissen zu stärken.
Das Lafa-Becken, ursprünglich als Wasserrückhaltebecken konzipiert, war über die Jahre durch illegale Besiedlung, Müllablagerung und Verschlammung stark beeinträchtigt worden. Dadurch konnte es seine Funktion bei starken Niederschlägen nicht mehr erfüllen, was regelmäßig zu schweren Überschwemmungen in den angrenzenden Gemeinden führte. Die Wiederherstellung soll sicherstellen, dass das Becken zukünftig effektiv Regenwasser aufnehmen und kontrolliert abgeben kann.
Die Armee wurde aufgrund ihrer Kapazität zur schnellen Mobilisierung von Personal und Gerät für das Projekt herangezogen. Soldaten sind dabei, das Becken von Ablagerungen zu befreien, verstopfte Abflüsse zu räumen und die Uferstrukturen zu stabilisieren. Gleichzeitig werden Anwohner über die Bedeutung des Schutzgebiets aufgeklärt, um zukünftige Eingriffe in die Natur zu verhindern.
Die betroffenen Gemeinden begrüßen die Maßnahme, hoffen jedoch auf nachhaltige Lösungen, die über reaktive Bauprojekte hinausgehen. Experten betonen, dass neben technischen Maßnahmen auch eine bessere Stadtplanung und die Durchsetzung von Baunormen entscheidend seien, um langfristig Sicherheit zu schaffen.
Quellen: AllAfrica – West Africa, AllAfrica – Ghana