Die Regierung von Guinea hat am 23. Juni 2026 entschieden, den Export von Rohgold zu verbieten. Dieses neue Gesetz soll die inländische Verarbeitung des Goldes fördern und somit die wirtschaftliche Basis des Landes stärken.
Guinea zählt zu den größten Goldproduzenten Afrikas, und der Schritt, Rohgold im Land zu belassen, wird als strategische Maßnahme angesehen, um die lokalen Verarbeitungsindustrien zu unterstützen und Arbeitsplätze zu schaffen. Die Regierung erwartet, dass diese Initiative zu einer Erhöhung der staatlichen Einnahmen führen wird, da mehr Gold im Land verarbeitet und verkauft werden kann.
Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Plans, die Wirtschaft Guineas zu diversifizieren und weniger abhängig von Rohstoffexporten zu machen. Die Regierung plant zudem, Investitionen in die Infrastruktur und Ausbildung zu fördern, um die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Industrie zu steigern.
Quellen: Africanews