Am 15. April 2026 hat UN-Generalsekretär António Guterres in einer Erklärung anlässlich des dritten Jahrestags des Krieges in Sudan betont, dass der ungehinderte Waffenfluss in das Land dringend gestoppt werden müsse. Der Konflikt, der 2023 begann, hat Millionen von Menschen in die Flucht getrieben und die humanitäre Lage dramatisch verschärft.
Guterres wies darauf hin, dass die internationale Gemeinschaft eine Verantwortung hat, die Zivilbevölkerung zu schützen und die Waffenlieferungen zu unterbinden, die den Konflikt nur weiter anheizen. In den letzten Jahren haben zahlreiche Berichte über den illegalen Handel mit Waffen nach Sudan die Runde gemacht, was die Situation vor Ort weiter destabilisiert.
Die UN schätzen, dass mehr als 15 Millionen Menschen in Sudan auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, und die anhaltenden Kämpfe gefährden die Bemühungen um Frieden und Stabilität in der Region. Guterres appellierte an alle Staaten, sich an die internationalen Verpflichtungen zu halten und keine Waffen in Konfliktgebiete zu liefern.
Der UN-Generalsekretär forderte zudem ein verstärktes Engagement der internationalen Gemeinschaft, um den Friedensprozess voranzutreiben und die humanitäre Krise zu bewältigen. Nur durch Zusammenarbeit und Entschlossenheit kann ein Ausweg aus diesem verheerenden Konflikt gefunden werden.
Quellen: Al Jazeera English