Hilfsorganisationen warnen vor drohenden Gräueltaten in El Obeid, Sudan

In einer gemeinsamen Erklärung haben 38 Nichtregierungsorganisationen (NGOs) die internationale Gemeinschaft aufgefordert, schnell zu handeln, um drohenden Gräueltaten in der sudanesischen Stadt El Obeid entgegenzuwirken. Die Organisationen warnen vor einer bevorstehenden Offensive der paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) und ihrer Verbündeten, die die Sicherheit und das Leben der Zivilbevölkerung gefährden könnte.

Die Situation in El Obeid hat sich in den letzten Tagen dramatisch verschärft. Berichte über zunehmende Gewalt und den Einsatz schwerer Waffen deuten darauf hin, dass die RSF plant, die Kontrolle über die Stadt zu übernehmen. Lokale Augenzeugen berichten von Gefechten in den umliegenden Gebieten, die bereits zu zahlreichen zivilen Opfern geführt haben.

Die NGOs fordern die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft auf, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um die Zivilbevölkerung zu schützen und humanitäre Hilfe bereitzustellen. Es wird betont, dass die internationale Gemeinschaft nicht tatenlos zusehen kann, während sich die Situation weiter verschlechtert. Ein Versagen in dieser Angelegenheit würde nicht nur das Leben von Tausenden gefährden, sondern auch die Stabilität der gesamten Region gefährden.

Quellen: Al Jazeera English, AllAfrica