Journalist in der Demokratischen Republik Kongo seit Januar inhaftiert

In der Demokratischen Republik Kongo ist der Journalist Stéphan Shisso seit Januar 2026 in Haft. Er wurde verhaftet, nachdem er über die Erosion berichtet hatte, die durch Bergbauaktivitäten verursacht wurde. Diese Berichterstattung hat offenbar die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich gezogen, die daraufhin Maßnahmen gegen ihn ergriffen haben.

Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) hat die kongoischen Behörden aufgefordert, Shisso unverzüglich freizulassen und die Sicherheit seines Kollegen Guelord Shamba zu gewährleisten, der sich aufgrund der aktuellen Situation versteckt hält. Diese Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, denen Journalisten in der Region gegenüberstehen, insbesondere wenn es um sensible Themen wie Umwelt- und Menschenrechtsfragen geht.

Die Verhaftung von Shisso wird von vielen als ein weiterer Versuch gewertet, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Der CPJ fordert die internationale Gemeinschaft auf, die kongoischen Behörden zur Rechenschaft zu ziehen und die Pressefreiheit im Land zu verteidigen.

Quellen: AllAfrica, CPJ