Die Blumenindustrie in Kenia sieht sich derzeit mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Branchenvertreter fordern von der Regierung dringend Steuererleichterungen sowie eine schnellere Unterstützung, um die finanziellen Verluste zu minimieren, die täglich bis zu 200 Millionen Kenianische Shilling betragen. Diese dramatische Situation wird durch die steigenden Abgaben im Rahmen des vorgeschlagenen Finanzgesetzes 2026 noch verschärft.
Die Exportmärkte, insbesondere im Nahen Osten, sind aufgrund der geopolitischen Spannungen und der daraus resultierenden Störungen stark betroffen. Die Blumenproduzenten warnen, dass ohne rechtzeitige Maßnahmen viele Betriebe in Bedrängnis geraten könnten, was nicht nur wirtschaftliche, sondern auch soziale Folgen für die Beschäftigten in der Branche hätte.
Die Regierung ist gefordert, um ein Maßnahmenpaket zu schnüren, das die Wettbewerbsfähigkeit der kenianischen Blumenindustrie sichert. Ein rasches Handeln könnte nicht nur die Züchter schützen, sondern auch dazu beitragen, die nationalen Einnahmen zu stabilisieren, die durch die aktuellen Krisen gefährdet sind.
Quellen: AllAfrica, Capital FM