Kenias Parlament beschließt Umlage für Luftfahrt-Sicherheit und Tourismusförderung

Das kenianische Parlament hat am Donnerstag einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der die Verwendung der Air Passenger Service Charge neu regelt. Künftig sollen die Einnahmen aus dieser Abgabe gezielt in die Verbesserung der Luftfahrt-Sicherheit und die internationale Förderung des Tourismus investiert werden. Die Entscheidung zielt darauf ab, die Luftverkehrssicherheit im Land zu stärken und gleichzeitig Kenia als touristisches Ziel weltweit bekannter zu machen.

Die Air Passenger Service Charge wird bei jedem Flugticket erhoben und bisher in den allgemeinen Staatshaushalt eingezahlt. Mit dem neuen Gesetz soll sichergestellt werden, dass die Mittel direkt dort eingesetzt werden, wo sie für die Branche am dringendsten benötigt werden – insbesondere angesichts steigender Passagierzahlen und internationaler Sicherheitsanforderungen.

Experten begrüßen die Maßnahme als Schritt in die richtige Richtung, um das Vertrauen internationaler Fluggäste zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit von Kenias Flughäfen zu erhöhen. Gleichzeitig wird erwartet, dass gezielte Marketingkampagnen dazu beitragen, die Zahl der internationalen Touristen nach Kenia weiter zu steigern, einem der wichtigsten Devisenbringer des Landes.

Quellen: AllAfrica – Kenya, Capital FM