Kindiki dementiert Spaltung in Kenya Kwanza nach Ol-Kalou-Niederlage

Kenias Vizepräsident Kithure Kindiki hat Behauptungen zurückgewiesen, das Regierungsbündnis Kenya Kwanza verliere an Einfluss im Mount-Kenya-Gebiet. Angesichts der jüngsten Niederlage bei der Parlamentsnachwahl in Ol Kalou betonte Kindiki, dass die politische Allianz weiterhin stabil und geeint sei. Die Niederlage sei kein Zeichen für einen größeren Rückgang der Unterstützung, sondern ein Anlass zur Besinnung und zum Reformkurs.

Wenige Tage nach der Abstimmung trat Kindiki bei einem kirchlichen Gottesdienst im ACK-Bezirk Embu auf, wo er einen deutlich gemäßigteren Ton anschlug als in früheren öffentlichen Auftritten. Statt seines sonst üblichen kämpferischen Auftretens plädierte er für Demut, Einheit und engeren Dialog mit der Bevölkerung. Der Auftritt im Kigari Teachers Training College wurde von Beobachtern als strategische Neuausrichtung wahrgenommen, um das Vertrauen der Wähler wiederzugewinnen.

Kindikis Botschaft richtete sich auch an interne Kritiker innerhalb des Bündnisses. Er betonte, dass kurzfristige Rückschläge kein Grund seien, die langfristige Strategie in Frage zu stellen. Gleichzeitig kündigte er an, dass die Regierung verstärkt auf die Bedürfnisse der Regionen eingehen werde. Die Reaktionen auf seine Aussagen bleiben jedoch gespalten – während die Regierungsanhänger die Einheit loben, sehen Oppositionsvertreter darin lediglich Schadensbegrenzung.

Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Kenya