Die geplante Ehrung des tansanischen Präsidenten durch eine nigerianische Universität stößt auf scharfe Kritik von Menschenrechtsaktivisten. Der prominente Anwalt Femi Falana hat die Ahmadu Bello University aufgefordert, die geplante Auszeichnung auszusetzen. Grund sind Berichte über gewaltsame Übergriffe auf Protestierende nach den umstrittenen Wahlen in Tansania im Jahr 2025.
Menschenrechtsverletzungen als zentraler Kritikpunkt
Laut Menschenrechtsorganisationen kam es nach den Wahlen in Tansania zu einer brutalen Niederschlagung von Protesten durch Sicherheitskräfte. Die Regierung unter Präsidentin Samia Suluhu Hassan steht international in der Kritik, weil sie die Vorwürfe nicht ausreichend untersucht habe. Die geplante Ehrung durch die nigerianische Universität wird daher als falsches Signal gewertet.
Die Universität hat bisher nicht auf die Forderungen reagiert. Die Auszeichnung soll im Rahmen einer akademischen Zeremonie in den kommenden Wochen verliehen werden. Beobachter befürchten, dass die Kontroverse die diplomatischen Beziehungen zwischen Nigeria und Tansania belasten könnte.
Quellen: Premium Times Nigeria