In einer aktuellen Stellungnahme hat Minni Arko Minnawi, der Gouverneur der Darfur-Region, die Wahrnehmung kritisiert, dass die Rapid Support Forces (RSF) und die Gruppe, die als ‚Tasis‘ bekannt ist, getrennte Entitäten seien. Er argumentierte, dass beide Gruppen durch gemeinsame Ziele und Interessen miteinander verbunden sind und dass die Verantwortlichkeiten nicht durch Namensänderungen vermieden werden können.
Minnawi wies darauf hin, dass die RSF und ‚Tasis‘ in der Vergangenheit oft zusammengearbeitet haben und dass ihre Handlungen im Kontext der anhaltenden Konflikte im Sudan betrachtet werden müssen. Diese Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die internationale Gemeinschaft verstärkt auf die Situation in Darfur und die Rolle der Sicherheitskräfte im Land schaut.
Die Berichte über Menschenrechtsverletzungen und die anhaltenden Kämpfe in der Region werfen Fragen zur Legitimität und den Zielen dieser Gruppen auf. Minnawi forderte eine transparente Untersuchung und eine verantwortungsvolle Herangehensweise an die Herausforderungen, mit denen der Sudan konfrontiert ist, um den Frieden und die Stabilität in der Region zu fördern.
Quellen: AllAfrica