Mobs lynchen Dutzende in Mosambik nach Hexereivorwürfen

In den letzten vier Wochen haben sich in Mosambik besorgniserregende Ereignisse ereignet, die zu einem Anstieg von Gewalt und Lynchjustiz geführt haben. Über 60 Menschen wurden getötet, nachdem sie der Hexerei beschuldigt wurden, insbesondere in der Region Cabo Delgado und darüber hinaus in anderen Provinzen des Landes. Die Panik begann am 18. April und verbreitete sich schnell, wobei der Glaube vorherrscht, dass bereits ein Blick, Berührung oder Händedruck ausreichen, um eine Hexerei zu behaupten.

Viele der Opfer wurden von Mobs angegriffen, die oft innerhalb kürzester Zeit zusammenkommen, nachdem ein Verdacht geäußert wurde. Diese Vorfälle haben nicht nur das Leben vieler Unschuldiger gefordert, sondern auch das gesellschaftliche Klima in Mosambik erheblich destabilisiert.

Die in der Bevölkerung verbreiteten Ängste und der Glaube an übernatürliche Kräfte werfen ernsthafte Fragen über die soziale und rechtliche Ordnung in Mosambik auf. Menschenrechtsorganisationen und lokale Behörden stehen unter Druck, diese Welle der Gewalt zu stoppen und die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – Southern Africa