Mosambik zahlt über zwei Millionen US-Dollar zur Entschädigung von Transportunternehmen

Die Regierung von Mosambik hat im Zusammenhang mit der Kraftstoffpreiserhöhung vom Mai eine Entschädigung in Höhe von 128,8 Millionen Metical an Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs ausgezahlt. Umgerechnet entspricht dies etwa 2,03 Millionen US-Dollar zum aktuellen Wechselkurs. Die Zahlung wurde vom Ministerium für Verkehr und Logistik (MTL) veranlasst, um die finanzielle Belastung für Transportunternehmen zu mildern, die durch den Preisanstieg bei Treibstoffen entstanden ist.

Die Erhöhung der Kraftstoffpreise hatte in der Region zu wachsender Unzufriedenheit unter der Bevölkerung und in der Wirtschaft geführt. Um soziale Unruhe zu verhindern und den reibungslosen Betrieb des öffentlichen Nahverkehrs sicherzustellen, griff die Regierung nun mit der gezielten finanziellen Unterstützung ein. Nach Angaben des MTL sollen die Mittel dazu beitragen, dass Bus- und Minibusunternehmen ihre Dienstleistungen weiterhin aufrechterhalten können, ohne dass Preiserhöhungen direkt an die Fahrgäste weitergegeben werden müssen.

Die Entschädigungszahlung spiegelt die Bemühungen der Regierung wider, wirtschaftliche Schocks sozial verträglich zu gestalten. Experten sehen darin einen Schritt zur Stabilisierung der städtischen Mobilität, besonders in Ballungsräumen wie der Hauptstadt Maputo. Die Regierung kündigte an, die Maßnahmen zur Kostenkontrolle und Subventionierung im Verkehrssektor weiter zu beobachten und gegebenenfalls anzupassen.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Business