Die mosambikanische Regierung hat ihre Besorgnis über eine erneute Welle von Treibstoffknappheit in verschiedenen Regionen des Landes zum Ausdruck gebracht. Die derzeitige Situation tritt nur wenige Monate nach einer schweren Versorgungskrise auf, die das Land zwischen April und Mai 2026 erschüttert hatte und weite Teile der Wirtschaft sowie den öffentlichen Nahverkehr lahmgelegt hatte.
Obwohl bislang keine genauen Angaben zu den Ursachen der aktuellen Knappheit gemacht wurden, vermuten Experten logistische Probleme bei der Einfuhr oder regionale Verteilungsengpässe. Die Regierung in Maputo kündigte an, die Lage umgehend zu untersuchen und Maßnahmen zur Stabilisierung der Versorgung einzuleiten, um eine Eskalation wie im Frühjahr zu verhindern.
Zuletzt hatten lange Schlangen vor Tankstellen, Preisanstiege und Hamsterkäufe die Bevölkerung verunsichert. Die jüngste Entwicklung könnte das Vertrauen in die staatliche Infrastruktur erneut erschüttern, insbesondere in städtischen Zentren wie Beira und Nampula, wo der Verkehr besonders stark von Kraftstoff abhängt.
Die Behörden rufen zur Ruhe auf und betonen, dass sie eng mit Energielieferanten und regionalen Partnern zusammenarbeiten, um die Versorgungskette zu sichern. Gleichzeitig wird eine transparente Kommunikation über Fortschritte angekündigt, um Spekulationen und Panikkäufe vorzubeugen.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Business