Nachkommen der Kunene-Genozidopfer fordern Wahrheit und Heilung

Im Vorfeld des Gedenktages für die Opfer des Kunene-Genozids haben Nachkommen der Betroffenen in Namibia eindringlich gefordert, dass die Geschichte des Genozids anerkannt und die Wahrheit über die Ereignisse von damals ans Licht gebracht werden muss. Sie sehen in einer ehrlichen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit einen entscheidenden Schritt hin zu einer nachhaltigen nationalen Versöhnung.

Die Nachkommen forderten von der Regierung und der Zivilgesellschaft, dass intergenerationale Dialoge gefördert werden, um die Wunden der Vergangenheit zu heilen. Sie betonten, dass das Gedenken an die Opfer nicht nur eine jährliche Veranstaltung sein sollte, sondern vielmehr ein fortwährender Prozess, der das Bewusstsein für die Geschichte und die damit verbundenen Traumata schärfen soll.

„Es ist wichtig, dass wir als Nation zusammenkommen, um die Wahrheit zu sagen und die Erinnerung an die Opfer lebendig zu halten“, sagte ein Sprecher der Nachkommen. „Nur so können wir die Grundlagen für eine bessere Zukunft legen.“

Quellen: AllAfrica – Southern Africa