Der Environmental Investment Fund of Namibia (EIF) hat am Freitag eine Spende von Tierfutter im Wert von 500.000 Namibia-Dollar an den Regionalrat von Zambezi übergeben, um Landwirte zu unterstützen, die durch Überschwemmungen in der Region schwer getroffen wurden. Die Hilfslieferung soll dazu beitragen, das Überleben des Viehbestands in den betroffenen Gemeinden zu sichern, während die Wassermassen langsam zurückgehen und die Infrastruktur weiter beschädigt bleibt.
Gleichzeitig gab die Regierung bekannt, dass sie mit einer finanziellen Intervention von 90 Millionen Namibia-Dollar die geplante Strompreiserhöhung von 8,4 Prozent auf lediglich 3,7 Prozent begrenzen wird. Die Entscheidung folgt auf eine Anhörung durch die Electricity Control Board (ECB), die den ursprünglichen Antrag von NamPower zurückwies. Der geringere Anstieg soll ab dem 1. August in Kraft treten und entlastet vor allem Haushalte und kleine Unternehmen, die bereits unter steigenden Lebenshaltungskosten leiden.
Während die Maßnahmen als dringend notwendig gelten, warnen Wirtschaftsexperten vor den langfristigen Auswirkungen wiederkehrender Tariferhöhungen auf die Kaufkraft der Bevölkerung. In Windhoek wurden zuletzt auch die kommunalen Gebühren um durchschnittlich 4 Prozent angehoben, was viele Haushalte zusätzlich belastet. Die Kombination aus staatlicher Entlastung im Energiebereich und regionaler Nothilfe zeigt jedoch, dass die Behörden auf mehreren Fronten versuchen, soziale und wirtschaftliche Stabilität zu bewahren.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Business