Namibischer Botschafter wirbt in Addis Abeba für grüne Vorbildrolle Äthiopiens

Der namibische Botschafter in Äthiopien, Mbapeua Muvangua, hat die Green Legacy Initiative (GLI) des ostafrikanischen Landes als vorbildliches Modell für ganz Afrika hervorgehoben. Bei einem Treffen in Addis Abeba betonte er, dass die Initiative wertvolle Lehren für Länder wie Namibia biete, die nachhaltige Lösungen gegen Umweltzerstörung und Klimawandel suchen.

Aufruf zur Kontinentweiten Nachahmung

Die Green Legacy Initiative, die von der äthiopischen Regierung unter Ministerpräsident Abiy Ahmed ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, Millionen Hektar landesweit aufzuforsten und degradierte Böden wiederherzustellen. Muvangua erklärte, dass afrikanische Staaten von diesem Ansatz profitieren könnten, um ihre eigenen Klimaziele zu erreichen. „Die Erfahrung Äthiopiens bietet konkrete, umsetzbare Lösungen für Länder, die mit Desertifikation und Verlust der Biodiversität kämpfen“, so der Botschafter.

Namibias Umweltstrategie im Fokus

Namibia, ein Land mit hohen Temperaturen und begrenzten Wasserressourcen, ist besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen. Die Regierung hat in den letzten Jahren verstärkt auf Naturschutz und nachhaltige Landnutzung gesetzt. Die Botschaft in Addis Abeba sieht im GLI einen möglichen Baustein für den Ausbau eigener Aufforstungs- und Bodenschutzprogramme, insbesondere in trockenen und semi-ariden Regionen des Landes.

Der Botschafter appellierte an eine stärkere kontinentale Zusammenarbeit im Umweltbereich und plädierte für den Austausch bewährter Verfahren zwischen afrikanischen Ländern. Die Initiative Äthiopiens könnte als Grundlage für eine panafrikanische Strategie zur Wiederbegrünung dienen, so Muvangua.

Quellen: AllAfrica – Ethiopia