Im Südsudan ist in Terekeka County ein neuer Wasserspeicher errichtet worden, der als Hoffnungsträger für die anhaltenden Konflikte um Wasser und Vieh gilt. Der glitzernde Frischwasserbehälter liegt am Ende eines schmalen Pfades, gesäumt von Palmen und den Ruinen ehemals lebendiger Dörfer – Mahnmale der gewaltsamen Viehraubzüge, die die Region jahrelang destabilisiert haben.
Laut UN News handelt es sich bei dem Reservoir um eine innovative Lösung, um die Wasserversorgung für Mensch und Vieh in der trockenen Region zu sichern. In einer Gegend, in der Wasserknappheit oft zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen nomadischen Hirten führt, könnte die Anlage einen entscheidenden Beitrag zur Friedenssicherung leisten. Die Viehzucht ist für die lokale Bevölkerung von zentraler Bedeutung, doch der Zugang zu Wasser bleibt eine der größten Herausforderungen.
Das Projekt wird als Modellvorhaben angesehen, das nicht nur die Lebensgrundlage der Gemeinden verbessern, sondern auch die Häufigkeit von Konflikten verringern soll. Durch die Bereitstellung einer stabilen Wasserquelle können Viehherden gezielter versorgt werden, ohne dass Hirten weite, konfliktträchtige Strecken zurücklegen müssen. Internationale Organisationen und lokale Partner arbeiten eng zusammen, um ähnliche Infrastrukturprojekte in anderen betroffenen Regionen des Landes zu planen.
Quellen: UN News, AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa