In Uganda hat der Oppositionsführer Joel B. Ssenyonyi die sofortige Einberufung des Parlaments gefordert, um auf die angeblich zunehmenden Menschenrechtsverletzungen im Land zu reagieren. In einem Schreiben an den Parlamentspräsidenten Jacob Oboth-Oboth beschrieb Ssenyonyi die Situation als besorgniserregend und wies auf die Notwendigkeit hin, die Rechte der Bürger zu schützen.
Die Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Berichte über willkürliche Festnahmen, politische Verfolgung und andere Formen von Gewalt gegen Oppositionelle zunehmen. Ssenyonyi betont, dass die Diskrepanz zwischen dem Rechtssystem und der Realität für viele Ugander alarmierend ist und sofortige Maßnahmen erfordert.
Die Opposition in Uganda hat in den letzten Jahren immer wieder auf die Missachtung der Menschenrechte durch die Regierung hingewiesen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge und drängt auf eine Rückkehr zu einem respektvollen Dialog über die Rechte der Bürger und die Einhaltung des Rechtsstaats.
Quellen: AllAfrica