Papst Leo XIV. ist am Montag, den 13. April 2026, in Algerien eingetroffen und hat damit den ersten Papstbesuch in dem überwiegend muslimischen Land eingeleitet. Die 11-tägige Afrika-Reise des Papstes umfasst neben Algerien auch Stationen in Kamerun, Angola und Äquatorialguinea.
Der Besuch steht ganz im Zeichen des interreligiösen Dialogs und der Förderung des Zusammenlebens zwischen Christen und Muslimen. Papst Leo XIV. betonte bei seiner Ankunft die Notwendigkeit von Frieden und Versöhnung in einer Welt, die von Konflikten geprägt ist. Er gedachte auch der Opfer des Algerien-Frankreich-Kriegs und legte am Denkmal für die Gefallenen Blumen nieder.
Der Besuch des Papstes wird als bedeutendes Zeichen der wachsenden Bedeutung Afrikas für die katholische Kirche gewertet. In Algerien, wo christliche Gemeinden eine kleine Minderheit darstellen, wird die Reise als Chance gesehen, den Dialog zwischen den Religionen zu stärken und Vorurteile abzubauen. Der Papst wird während seines Aufenthalts auch die Basilika des Heiligen Augustinus in Annaba besuchen, ein wichtiger Ort für die christliche Geschichte in Nordafrika.
Quellen: Africanews EN, France 24 – Africa, The Guardian – World