Präsident Joseph Nyuma Boakai hat erneut seine Entschlossenheit bekräftigt, den Kampf gegen den illegalen Drogenhandel und organisierte Kriminalität in Liberia konsequent fortzuführen. In einer offiziellen Stellungnahme aus Monrovia betonte Boakai, dass seine Regierung bei der Strafverfolgung ‚ohne Furcht oder Gunst‘ vorgehen werde, gleichzeitig aber die verfassungsmäßigen Rechte jedes Einzelnen gewahrt bleiben müssten.
Die Äußerung erfolgte im Kontext öffentlicher Debatten über die rechtliche Behandlung prominenter Personen, darunter die ehemalige Vizepräsidentin Jewel Howard Taylor, die im Rahmen eines Drogenverfahrens auf verfahrensrechtliche Garantien pocht. Boakai betonte, dass niemand über dem Gesetz stehe, aber auch niemand willkürlich verfolgt werden dürfe. ‚Die Justiz muss unabhängig und fair handeln‘, so der Präsident.
Die Regierung kündigte verstärkte Zusammenarbeit mit internationalen Partnern zur Eindämmung des Drogenhandels an. Gleichzeitig wird an einer Reform der Strafverfolgungsbehörden gearbeitet, um Transparenz und Effizienz zu steigern. Die Bekämpfung von Drogenkriminalität bleibt ein zentrales Thema der inneren Sicherheit in Liberia, das auch Auswirkungen auf die regionale Stabilität hat.
Quellen: AllAfrica – West Africa