Ismail Omar Guelleh hat die Präsidentschaftswahlen in Dschibuti mit einem überwältigenden Ergebnis gewonnen. Der Verfassungsrat des Landes bestätigte am Dienstag, dass Guelleh 97,01 % der Stimmen erhalten hat. Diese Wahl markiert seine sechste Amtszeit, ein Rekord in der Geschichte Dschibutis.
Guelleh, der seit 1999 an der Macht ist, hat in den vergangenen Jahren verschiedene Reformen und Infrastrukturprojekte initiiert, die darauf abzielen, Dschibuti als wichtigen Handels- und Verkehrsknotenpunkt in der Region zu positionieren. In seiner neuen Amtszeit könnte er sich weiterhin auf die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Stärkung der bilateral Beziehungen zu anderen Ländern konzentrieren.
Die Wahlen fanden in einem angespannten politischen Klima statt, wobei die Opposition von internationalen Beobachtern und Menschenrechtsorganisationen kritisiert wurde. Viele Bürger zeigen sich besorgt über die demokratischen Prozesse im Land und die Perspektiven für politische Reformen.
Quellen: Africanews