Präsident Tebboune leitet Sitzung zur Stärkung des Investitionsklimas in Algerien

Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune hat am Mittwoch eine hochrangige Arbeitssitzung zum Zustand und zur Weiterentwicklung des nationalen Investitionssektors abgehalten. Wie das Präsidialamt in einer offiziellen Mitteilung bekannt gab, stand die Aktivierung des sogenannten One-Stop-Shop-Systems im Mittelpunkt der Beratungen. Dieses System soll künftig als zentrale Anlaufstelle für lokale und ausländische Investoren fungieren und bürokratische Hürden abbauen.

Das One-Stop-Shop-Modell zielt darauf ab, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, Verwaltungsschritte zu bündeln und Transparenz bei Investitionsvorhaben zu erhöhen. Experten sehen darin einen wichtigen Schritt zur Diversifizierung der algerischen Wirtschaft, die bislang stark von den Einnahmen aus der Erdöl- und Erdgasindustrie abhängt. Durch eine erleichterte Marktzugangsregelung sollen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sowie private Investoren stärker eingebunden werden.

Präsident Tebboune betonte während der Sitzung die strategische Bedeutung privater Investitionen für das wirtschaftliche Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Er forderte die zuständigen Ministerien und Behörden auf, alle notwendigen Maßnahmen zur schnellen Implementierung des Systems zu ergreifen. Internationale Beobachter begrüßen die Initiative als positiven Impuls für das Geschäftsklima in Nordafrika.

Quellen: AllAfrica – North Africa, AllAfrica – Business