Präsidentin Samia Suluhu Hassan hat bei einer Ansprache in Daressalam betont, dass junge Tansanier stärker in zivischer Bildung, Führungskompetenz und kritischer Informationsverarbeitung geschult werden müssten. Diese Fähigkeiten seien entscheidend, um eine Generation heranzubilden, die sowohl die nationale Entwicklung als auch den Fortschritt des afrikanischen Kontinents vorantreiben könne.
Samia betonte, dass Jugendliche nicht nur als Empfänger von Bildung, sondern als aktive Gestalter der Zukunft betrachtet werden müssten. „Wir brauchen junge Menschen, die verantwortungsbewusst handeln, sich für das Gemeinwohl engagieren und informierte Entscheidungen treffen können“, so die Präsidentin. Sie rief Regierung, Bildungsinstitutionen und Zivilgesellschaft dazu auf, gemeinsam Programme zu entwickeln, die diese Kompetenzen fördern.
Die Ansprache fand im Rahmen einer nationalen Jugendkonferenz statt, bei der auch Vertreter aus Schulen, Universitäten und Nichtregierungsorganisationen teilnahmen. Schwerpunkte der Diskussionen lagen auf digitaler Bildung, politischer Partizipation und der Rolle der Medienkompetenz im Zeitalter der Desinformation.
Die Regierung kündigte an, in den kommenden Monaten neue Initiativen zur Stärkung der zivilgesellschaftlichen Bildung an Schulen und Hochschulen einzuführen. Ziel sei es, eine „patriotische, kritisch denkende und handlungsfähige Jugend“ zu fördern, die das Land nachhaltig voranbringe.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Tanzania