Das Bildungsministerium in Ruanda hat eine neue Regelung für Lehrkräfte verkündet, die derzeit nur über einen Sekundarschulabschluss verfügen. Wie das New Times berichtet, erhalten diese Lehrer eine Frist von fünf Jahren, um ihre Ausbildung auf ein A1-Diplom nachzurüsten. Am Ende dieser Übergangsfrist wird die Inhabung mindestens der A1-Qualifikation für alle Lehrkräfte verpflichtend sein.
Die Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Reform im Bildungssektor, die darauf abzielt, die Qualität der Lehre im Land nachhaltig zu verbessern. Die Regierung betont, dass eine hochqualifizierte Lehrerschaft entscheidend für die Weiterentwicklung des Bildungssystems und die Verbesserung der Lernergebnisse von Schülerinnen und Schülern sei. Besonders in ländlichen Gebieten könnte die Initiative dazu beitragen, Lehrkräfte gezielt zu fördern und gleichzeitig die Standards zu heben.
Die genauen Modalitäten der Weiterbildung – etwa ob staatliche Unterstützung oder finanzielle Förderungen angeboten werden – wurden bisher nicht detailliert bekanntgegeben. Es wird jedoch erwartet, dass das Ministerium in den kommenden Wochen konkrete Programme vorstellen wird, um die betroffenen Lehrkräfte bei der Qualifikationsverbesserung zu unterstützen.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Central Africa