Ruanda und die Schweiz haben bei der zweiten Runde politischer Konsultationen in Bern konkrete Maßnahmen zur Stärkung ihrer bilateralen Beziehungen vereinbart. Die Gespräche, die am Montag in der Schweizer Hauptstadt stattfanden, legten den Schwerpunkt auf Kooperationen in wirtschaftlichen, ökologischen und governancebezogenen Bereichen, wie das ruandische Außenministerium mitteilte.
Die Delegationen beider Länder erörterten Möglichkeiten zur Förderung nachhaltiger Entwicklung, technologischer Innovation und guter Regierungsführung. Besonderes Augenmerk lag auf dem Austausch bewährter Verfahren im öffentlichen Sektor sowie auf der Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen. Schweizer Expertise im Bereich erneuerbare Energien und Abfallwirtschaft soll künftig stärker in ruandischen Entwicklungsprojekten zum Tragen kommen.
Die Konsultationen, die im Rahmen einer langfristigen Partnerschaft stattfinden, sollen regelmäßig abgehalten werden, um den politischen Dialog zu institutionalisieren. Beide Seiten betonten den Wert stabiler, vertrauensbasierter Beziehungen zwischen Europa und Afrika. Die Schweiz bekräftigte ihre Unterstützung für Ruandas Entwicklungsvorhaben im Einklang mit den UN-Nachhaltigkeitszielen.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Central Africa