Eine neue Studie des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) hat ergeben, dass das Stromnetz im Sudan seit Ausbruch des Krieges im Jahr 2023 Schäden in Höhe von bis zu 3 Milliarden Dollar erlitten hat. Diese Zerstörung hat weitreichende Auswirkungen auf die Bevölkerung, da Millionen von Haushalten, landwirtschaftlichen Betrieben und Kliniken gezwungen sind, auf Solarenergie umzusteigen. Die steigenden Dieselpreise und das Verschwinden von Kraftstofflieferungen haben die Abhängigkeit von Solarenergie verstärkt.
Die Studie hebt hervor, dass der wachsende Bedarf an Solarenergie durch lokale Kosten und Preiserhöhungen gebremst wird. Viele Menschen in Sudan sehen sich mit einer stetig steigenden Nachfrage und gleichzeitig mit der Notwendigkeit konfrontiert, alternative Energiequellen zu finden. Die Situation wird durch die unsichere politische Lage und die anhaltenden Konflikte im Land weiter verschärft.
Der UNDP-Bericht macht deutlich, dass der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur eine der größten Herausforderungen für den Sudan darstellen wird, um die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern und eine wirtschaftliche Stabilität zu fördern.
Quellen: AllAfrica, Africanews