Schwere Kämpfe in Nordwestnigeria: 10 Polizisten und 17 mutmaßliche Banditen getötet

Im nordwestlichen Bundesstaat Kebbi, Nigeria, hat sich am Montag eine tödliche Schießerei zwischen Polizeikräften und bewaffneten Banditen ereignet. Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Gefecht entlang des Rafin-Makuku-Achs im Local Government Area Sakaba mindestens 17 mutmaßliche Banditen getötet. Gleichzeitig verloren 10 Polizeibeamte und zwei Zivilisten ihr Leben.

Die Beamten hatten eine schwer bewaffnete Gruppe überrascht, die offenbar im Begriff war, eine kriminelle Handlung durchzuführen. Die Polizei bestätigte, dass es sich um einen gezielten Einsatz gehandelt habe, der jedoch in heftige Gegenwehr geriet. Die Region Kebbi ist seit Jahren von Banditenaktivitäten betroffen, die Raubüberfälle, Entführungen gegen Lösegeld und Plünderungen durchführen.

Die anhaltende Gewalt in Nordwestnigeria bleibt eine der größten Sicherheitsherausforderungen des Landes. Trotz wiederholter Militär- und Polizeieinsätze konnten die Bandenstrukturen bislang nicht nachhaltig zerschlagen werden. Die jüngsten Kämpfe verdeutlichen erneut die prekäre Lage in den ländlichen Gebieten, wo staatliche Präsenz oft schwach ist und die Bevölkerung unter ständiger Bedrohung lebt.

Quellen: Premium Times Nigeria, Al Jazeera English